Archiv Projekte

Projektbeschreibung - Kunstprojekt mit Gitti Schneider

Grundgedanken zum Projekt

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Letztes Jahr (Anm.: Schuljahr 2006/07) enstanden mit der bekannten Innsbrucker Künstlerin Gitti Schneider in Zusamenarbeit mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie Kunstwerke. In mehreren, didaktisch gut gegliederten Einheiten, wurde mit Kohle, Acryl und Ton experimentiert und gestaltet. 
 
In Vernetzung mit anderen Heilstättenschulen Österreichs wurde auch im Rahmen des Projekts IICC via Internet "gechattet", um sich über das Projekt auszutauschen. Da im Laufe der Zeit die Quantität der Bilder stetig zunahm, war die Idee einer Ausstellung schnell geboren. In der Aula des MZA-Gebäudes arrangierten die Kinder- und Jugendlichen gemeinsam mit Gitti Schneider und den Lehrpersonen eine qualitativ hochwertige Vernissage, zu der ranghohe Politiker und Vertreter des Innsbrucker Schulwesens geladen waren. 
 
Das Projekt wurde somit ein großer Erfolg, das nicht nur großen Anklang bei den SchülerInnen, sondern auch bemerkenswerte Resonanz bei Ärzten, Therapeuten, Betreuern, Besuchern der Klinik usw., fand.
 
Bildergalerie

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Auswahl der Werke

Klinik-Aula als Ausstellungsort

 

Bildergalerie

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Projektbeschreibung - Kunstprojekt 2008

RAUM & HÜLLE - Ausstellung (23.Sept. - 18.Okt. 2008)

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Die Ausstellung war vom 23.September bis zum 18. Oktober 2008 im MZA-Gebäude der Klinik Innsbruck, Anichstraße 35,  für jeden Besucher frei zugänglich... 
 
Es war ein besonderer Anlass, einer breiten Masse an Besuchern die Werke unserer SchülerInnen zu präsentieren..
 
Gedanken der Künstlerin

 

 

Die ersten Stunden in der Heilstättenschule in Innsbruck mit den Kindern der psychosomatischen und derProjektKunstprojekt2008/SchneiderGitti.jpg
psychotherapeutischen Stationen verliefen sehr gut. Zum Einstieg machten wir Körperübungen um die Wahrnehmung des eigenen Körpers, als "Hülle" der eigenen Identität zu stärken, sowie die Wachheit zu intensivieren. 
Als zweiten Schritt versuchten wir den Raum zu erfahren, wahrzunehmen und zu überprüfen. Mit teils geschlossenen Augen wurde das Vorstellungsbild immer wieder überprüft. 
Raum und Hülle wurden dann malerisch dargestellt ohne überhaupt das Thema verbal gestellt zu haben! 
Es entstanden rhythmische, dichte Kompositionen; satte und fröhliche Farben; ein Bild wurde in ein eigenes "Rahmenbild" (vom Schüler selbst so bezeichnet) gestellt. 
Mit Schere und Kleber wurden aus buntem Papier Räume gebastelt: ein "Städtisches Gefängnis", ein "WC-Haus", ein Zimmer, Figuren mit Doppelfuntionen, z. B. eine Figur mit einem breiten Besen unten dran, eine "Reinigungsfigur".
 
Gedanken der Lehrer/innen - Hauptschule

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Auch dieses Schuljahr starteten wir mit Gitti Schneider ein Kunstprojekt im Rahmen des IICC - Projekts in der Hauptschulklasse der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

 

Für insgesamt vier Termine arbeitete Gitti mit den anwesenden Kindern- und Jugendlichen mit den Materialien Kohle, Acryl und Ton. 
Die jeweiligen Blöcke dauerten ca. zwei Stunden die in Aufwärmübung, kreatives, freies Arbeiten und einer abschließenden Besprechung der Arbeiten, gegliedert waren. 
Gitti Schneider verstand es mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen auf die verschiedenen Krankheitsformen und Belastungssituationen der Kinder einzugehen. Auch in nicht so einfachen Momenten war es somit möglich, ein angenehmes Arbeitsklima herzustellen. 
 
Die Arbeit kam bei den meisten Kindern und Jugendlichen sehr gut an und bereitete ihnen viel Freude und Abwechslung. Sie konnten sich insbesondere durch die ungebundene Motivwahl und den Gestaltungsfreiraum von ihrem Stationsalltag erholen und Abstand zu persönlichen Belastungen gewinnen bzw. sich über die Ausdrucksform Kunst nonverbal mitteilen.
 
Gedanken der Lehrer/innen - Psychosomatik

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Das Kunstprojekt, das wir heuer schon das zweite Mal auch in meiner Klasse mit Patienten der Psychotherapeutischen Kinderstation durchführten, kam bei meinen Schülern sehr gut an. Die Leiterin des Projektes, Frau Brigitte Schneider, arbeitete mit den Kindern mit Acrylfarben, mit Kohlestiften, aber auch mit Ton. Die Jugendlichen nahmen die Angebote gut an, arbeiteten fleißig und engagiert mit. Besonders gut am bei ihnen an, dass sie in ihrer künstlerischen Tätigkeit frei agieren konnten und die ProjektKunstprojekt2008/Ausstellung1.JPGVielfältigkeit des Materials machte die Projektstunden interessant und abwechslungsreich.

Ich hoffe, dass dieses Projekt auch in Zukunft in meiner Klasse angeboten werden kann, denn ich glaube, dass psychisch auffällige Kinder dadurch gut gefördert werden können und ein Stück dazu beitragen können, ihnen zu helfen ihre Auffälligkeiten zu überwinden.

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